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News Beratungsstelle Extremismus

“Frag die Abla” Videokampagne

26.3.2025

Logo zur Frag die Abla Kampagne mit einer Illustration einer unserer BeraterinnenLaut unserer aktuellsten Statistik betreffen 43 % der Anrufe an unserer Helpline den Verdacht auf islamistischen Extremismus. Dabei zeigt sich jedoch, dass viele dieser Fälle nicht auf eine tatsächliche Radikalisierung in Richtung gewalttätigem Extremismus hinweisen, sondern vielmehr interkulturelle und interreligiöse Fragestellungen thematisieren.

Oft stehen dabei auch Fragen und Sorgen rund um das Thema Konversion zum Islam im Mittelpunkt. Mit unserer neuen Videokampagne Frag die Abla greifen wir diese sensiblen und vielschichtigen Themen auf: Unsere Beraterin Esim spricht mit der Theologin Canan Bayram und dem Imam Fikret Fazlić über die häufigsten Fragen, die uns von unseren Klient*innen gestellt werden.

Zu sehen sind die Videos auf Instagram!

Aussteiger*innen erzählen

11.3.2025

In unserer neuen Kampagne erzählen vier Personen, wie sie in eine extremistische Gruppierung hineingeraten sind. Sie sprechen darüber, was sie daran attraktiv fanden und an welchem Punkt sie schließlich zu zweifeln begannen. Die Geschichten beruhen auf wahren Begebenheiten aus der Beratungspraxis und werden von Schauspieler*innen dargestellt.

Hier geht’s zur Playlist auf YouTube.

Und hier zu TikTok und Instagram.

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Was ist Extremismus?

11.1.2025

Screenshot von einem YouTube Short der Beratungsstelle Extremismus in dem der Begriff Extremismus erklärt wird.Mitarbeiter*innen der Beratungsstelle Extremismus stellen die Angebote der Beratungsstelle Extremismus vor und erklären folgende Begriffe: Extremismus, Radikalisierung, Terrorismus, §278 b, extremistische Propaganda, Verbotsgesetz, Symbolegesetz, Antisemitismus, antimuslimischer Rassismus, Demokratie und Menschenrechte.

Hier geht’s zur Playlist.

Handreichung zu Antisemitismus und Antimuslimischem Rassismus

10.9.2024

Cover der Handreichung Salaam Shalom mit Džemal und Benya Arm in ArmIm Zuge des Projekts #WirAlleSindWien ist die Handreichung Salaam – Shalom entstanden. Sie besteht aus einem Workshopkonzept und zwei Videos. Ein Filmteam des Projektes begleitete hierfür Benyamin Witt und Džemal Šibljaković beim Besuch ihrer jeweiligen Gotteshäuser. Sie sprachen mit ihnen darüber, was Judentum respektive Islam für die beiden bedeutet und was sie miteinander verbindet.

Gemeinsam sollen Antworten, Positionen und Sichtweisen auf die wesentlichste demokratische Grundfrage erarbeiten werden: Wie wollen wir hier in Wien miteinander zusammenleben?

Hier geht’s zu den Videos und der Handreichung.

Antifeminismus online begegnen

13.6.2024

Logo Antifeminismus begegnenAusgangspunkt für das Projekt “Digitale Jugendarbeit im Kontext antifeministischer Narrative”, das vom Institut für Konfliktforschung in Kooperation mit der Beratungsstelle Extremismus durchgeführt wird, war die Beobachtung, dass die Verbreitung antifeministischer und LGBTIQ+-feindliche Narrative insbesondere auch unter Jugendlichen zunimmt. In den Online-Lebenswelten von Jugendlichen (TikTok, Instagram u.a.)  finden sich zahlreiche antifeministische Influencer*innen, deren Content viral geht, das heißt, deren Inhalte sich in kürzester Zeit weit und schnell verbreiten

Im Projekt werden in drei “Case Studies” alternative Narrative entwickelt, erprobt und evaluiert. Die drei Case Studies sind: (1) die Regenbogenparade bzw. Pride Month, (2) die 16 Tage gegen Gewalt an Frauen vom 25. November bis 10. Dezember, (3) der Weltfrauentag am 8. März.
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Premiere: “Mein Kopf – mein Tuch – meine Entscheidung”

7.5.2024

Die Idee zum Projekt „Mein Kopf – Mein Kopftuch – Meine Entscheidung“ hatte eine junge Frau im Rahmen einer  Bildungsmaßnahme von Interface Wien. Die junge Frau musste auf Suche nach einer Lehrstelle immer wieder die Erfahrung machen, dass sie auf Grund ihres Kopftuchs abgelehnt wurde. Diese Erfahrung gepaart mit Alltagsrassismus und dem Druck aus anderen Systemen haben die junge Frau dazu bewegt, darüber sprechen zu wollen.

Im Rahmen der Kinder- und Jugendmillion der Stadt Wien konnte dieses Anliegen umgesetzt werden: In dem gemeinsam mit einer Gruppe von jungen Frauen umgesetzten Filmprojekt war es uns ein Anliegen, die unterschiedlichen Herausforderungen, denen junge Frauen begegnen, losgelöst von der Projektionsfläche „Kopftuch“ zu betrachten.

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Film + Gespräch: Olfas Töchter

23.2.2024

Am 26.2. ist Kinotag!

Das Filmcasino Wien zeigt um 20:15 Uhr „Olfas Töchter“. Danach gibt es eine Podiumsdiskussion. Und wir sind dabei!

Der neue Dokumentarfilm von Kaouther Ben Hania ist dieses Jahr für den Oscar nominiert und wurde in Cannes mit vier Preisen ausgezeichnet.

Es ist die Geschichte einer Mutter und ihrer Töchter. Eines Tages verschwinden zwei ihrer vier Töchter und schließen sich dem so genannten IS an. Um ihre Abwesenheit im Film zu überbrücken, engagiert die Regisseurin Schauspielerinnen. „Olfas Töchter“ erzählt von Rebellion, Hoffnung und Schwesternschaft.

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Hate Hunters: Gaming for Democracy

17.1.2024

Hate_Hunters_SymbolbildGaming-Plattformen sind zu einem wichtigen Sozialraum für Jugendliche geworden. Von extremistischen Organisationen werden sie vermehrt für ihre Propaganda genutzt.

Das Projekt GameD will dem entgegenwirken. Expert*innen aus den Bereichen Jugendarbeit, Extremismus und Hate Speech aus ganz Europa haben daher das Smartphone-Game Hate Hunters entwickelt. weiterlesen

Girls* Matter – Extremismusprävention für Mädchen*

6.11.2023

grils* matterDas Projekt Girls* Matter beschäftigt sich mit der Kategorie Geschlecht in Bezug auf Extremismus und Extermismusprävention. Geschlechtsspezifische Gründe für die Hinwendung zu extremistischen Ideologien werden ebenso in den Blick genommen wie geschlechtsspezifische Zugänge und Unterstützungsangebote. Neben Workshop-Angeboten wird auch eine Handreichung für Multiplikator*innen erarbeitet. weiterlesen